Allergie- bereich

Einleitung

Die Ätiologie der Allergien ist trotz jahrzehntelanger, intensiver Forschungsarbeit noch nicht geklärt. Allgemein akzeptiert ist bestenfalls, dass Allergene und andere Umweltfaktoren komplexe immunologische Prozesse induzieren, die dann wiederum Symptome einer Allergie verursachen können.1 Die auf dieser Grundlage entwickelten kausalen Allergiebehandlungen sind langwierig und oft nicht in dem erwünschten Maße erfolgreich. Dies erklärt die steigende Nachfrage der Allergiepatienten nach alternativen Behandlungsmethoden.

Es scheint ständige und hochkomplexe Wechselwirkungen zwischen den elektromagnetischen Feldern des Körpers und seinen physiologischen Abläufen zu geben.2 Dabei verstärken sich die Hinweise, dass die körpereigenen Regulationssysteme in einem erheblichen Umfang von dieser elektromagnetischen Ebene gesteuert werden.3

Offenbar gibt es auch Wechselwirkungen zwischen den physiologischen Abläufen im Organismus und den elektromagnetischen Abstrahlungen, die aus der Umgebung oder von in den Körper eingedrungenen Fremdsubstanzen (z. B. Allergene, Umweltgifte, Viren, Bakterien etc. und auch Medikamente) auf den Organismus einwirken.4,5

Pathologische Prozesse und Erkrankungen des menschlichen oder tierischen Organismus gehen anscheinend mit einer signifikanten Veränderung der elektromagnetischen Frequenzmuster einher.6 Die damit verbundenen Veränderungen der elektrischen und elektromagnetischen Potentiale können über die Hautoberfläche gemessen und für Diagnosezwecke verwendet werden (EKG, EEG, EGG, EMG, Squid). Im Rahmen der International Breast Cancer Intervention Study (IBIS) wurden die Messungen dieser Potentialveränderungen erfolgreich zur Krebsdiagnose eingesetzt.7

Die Bedeutung von bioelektrischen und bioelektromagnetischen Steuerschwingungen für die Regulation von biologischen Abläufen wird in wachsendem Umfang Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen, vornehmlich jedoch in Forschungszentren der Biophysik. In der wissenschaftlichen Medizin werden diese Phänomene in einem unverständlichen Maße vernachlässigt.

Die Forschergruppe um Professor Photios Anninos, Demokriton Universität Alexandroupolis, hat in einer beachtlichen Zahl von Studien belegt, dass die pathologisch veränderten elektromagnetischen Frequenzmuster zu Therapiezwecken verwendet werden können. Die Forschergruppe erregte weltweites Aufsehen durch die erfolgreiche Therapie von Epilepsiepatienten, bei denen die körpereigenen Frequenzmuster erfasst, reproduziert und an den Organismus zurückgegeben wurden.

Warum die Behandlung des Organismus mit den körpereigenen Frequenzmustern therapeutisch wirksam ist, ist wissenschaftlich noch ungeklärt. Allerdings kann die Existenz dieser therapeutischen Wirkung wohl nicht mehr bestritten werden.3

Quellen

Literatur

  1. Holgate S. T., (1999). Genetic and environmental interaction in allergy and asthma. J Allergy Clin Immunol 104: 1139−1146.
  2. Nordenström BEW. Link between electromagnetic field and biological matter. Int J Environ Stud 1992; 41: 233−250.
  3. Anninos P. A. et al. Magnetic treatment of epileptic patients by the use of MEG measurements. H. Heine and P. Anastasiadis (Eds) Normal Matrix and Pathological Conditions. G. Fischer Verlag Stuttgart 1992; pp 119−128.
  4. Junkersdorf B. et al. Electromagnetic fields enhance the stress response at elevated temperatures in the nematode Caenorhabditis elegans. Bioelectromagnetics 2000; 21: 100−106.
  5. Montagnier L. et al. Electromagnetic Detection of HIV DNA in the Blood of AIDS Patients Treated by Antiretroviral Therapy. Interdiscp Sci Comput Life Sci 2009; 1: 245−253.
  6. Anastasiadis P. et al. SQUID biomagnetometry of the uterine arteries in normal and pre-eclamptic pregnancies. J Perinat Med 2001; 29: 433−441.
  7. Cuzick J. et al. Electropotential measurements as a new diagnostic modality for breast cancer. The Lancet 1998; 325: 359−363.